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Firmenhistorie

Speyer hatte den Krieg nahezu unzerstört überstanden. Doch die Bautätigkeit ruhte und die Bevölkerung wuchs durch den Zuzug von Flüchtlingen über den Vorkriegsstand hinaus. Dies führte zu einer schnellen Zuspitzung der Wohnraumsituation in der Domstadt.

Schon im Dezember 1947 und wiederholt im März und April 1948 diskutierte und beschloss der Stadtrat die Ausweisung von "Gelände für Siedlungen der Stadt Speyer". Das Gebiet sollte vor allem durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer (GBS) bebaut werden. Damit traf der Rat Vorkehrungen, um auf die zu erwartende große Zahl von Siedlern entsprechend reagieren zu können.

Die GEWO blickt 50 Jahre nach ihrer Gründung auf eine erfolgreiche Tätigkeit zurück. Aufgrund der Förderung durch Stadt, Land und Bund kann sie heute über 2700 Wohnungen der Speyerer Bevölkerung zur Verfügung stellen. Dabei war die Entwicklung der Gesellschaft über die Jahre sowohl im wirtschaftlichen als auch in anderen Bereichen hinweg zahlreichen Veränderungen unterworfen.

Der Verwaltungsbeamte Robert Nuber war 1948 als Geschäftsführer der einzige (ehrenamtliche) "Angestellte" der GEWO. Die Übernahme der Geschäftsführung eines kommunalen Wohnungsunternehmens durch einen städtischen Beamten war zu dieser Zeit durchaus üblich. Sowohl die drei Gesellschafter als auch der dreiköpfige Aufsichtsrat waren jeweils durch Oberbürgermeister, Bürgermeister und Beigeordnete vertreten. Bis 1950 erforderte die geringe Geschäftstätigkeit keine weiteren Mitarbeiter. Mit der Aufnahme der Bautätigkeit änderte sich dies grundlegend.